Entmilitarisiertes Rheinland

Nein zum Militärzentrum Rheinland-

keine Erhöhung des Rüstungsetats!

Vortrag und Diskussion, mit Joachim Schramm, Landesgeschäftsführer der DFG-VK NRW
Donnerstag, 16. November 2017, Aachen
19 Uhr, Kath. Hochschulgemeinde, Pontstr. 74-76

Die zunehmend angespannte Weltlage schlägt sich auch in unserer Nachbarschaft nieder, awacsnicht zuletzt durch die Anhäufung der militärischen Stützpunkte von Bundeswehr und NATO. In keiner Region von NRW sind so viele militärisch wichtige Standorte konzentriert wie zwischen Maas und Rhein. Von hier werden Einsätze der Luftwaffen Deutschlands und der NATO koordiniert, von hier starten die AWACS-Aufklärer zu Kriegseinsätzen in der ganzen Welt, hier heben die Eurofighter ab, um an der russischen Grenze als Teil der der aktuellen Drohkulisse ihre riskanten Manöver auszuführen.
Darüber und über die absehbaren Folgen einer geplanten Erhöhung des Militäretats auf 2% der deutschen Wirtschaftsleistung informiert diese Veranstaltung.

Der Flyer zum downloaden ....



Tagung „Für einen entmilitarisierten Niederrhein“,

am 13. September 2015 in Duisburg,
Internationales Zentrum, Flachsmarkt 15

11.00 Uhr Beginn


1.) Drohnenkrieg und automatisierte Waffensysteme
Referent Lühr Henken (Kasseler Friedensratschlag)

2.) Militärstandorte am Niederrhein und ihre Rolle,
Referentin Sevim Dagdelen (MdB Die Linke)
NATO-Kommandozentrale Kalkar/Uedem, Joint Airpower Competence Center (JAPCC ) in Kalkar, Luftwaffenstandort Geilenkirchen, Luftwaffenstandort Nörvenich/Kerpen, Bundeswehrstandort Köln

3.)  Herausforderungen an die Friedensbewegung
Diskussionsrunde mit Vertretern der Friedensbewegung: Joachim Schramm, DFG-VK NRW; Bernhard Trautvetter Essener Friedensforum u.a.

18 Uhr Ende

Flyer hier zum downloaden...



Kalkar-Protest 2013:

Bundeswehr und NATO: Krieg beginnt im Rheinland!

Bunte Demonstration bei guter Stimmung.

Rund 150 Friedensaktivisten demonstrierten am 3. Oktober in Kalkar am Niederrhrein gegen die dortigen Kommandozentralen von NATO und Bundeswehr. Auch wenn die Organisatoren sich mehr Beteligung erhofft hatten, war die Veranstaltung bei strahlendem Sonnenschein und guter Stimmung eine runde Sache. Dazu trugen auch die Reden bei, die mal sachkundig und fundiert, mal satirisch böse die Bedeutung des Standortes Kalkar für die Kriegsführungspläne von Bundeswehr und NATO deutlich machten:

Hier Ausschnitte aus der Rede der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen (Die Linke)


Auch der DGB unterstützte die Demonstration in Kalkar. Die Vorsitzende der Region Niederrhein, Angelika Wagner schickte eine Grußbotschaft, die bei der Auftaktkundgebung verlesen wurde:
http://youtu.be/n0_zEPpWqtc

In Kalkar und Umgebung sorgte eine satirische Postwurfsendung in den Wochen vor der Demo für Aufregung. Wilfried Porwol von der DFG-VK Kleve trug aus diesem bundeswehrkritischen Schreiben vor, dass Unbekannte an zahlreiche Haushalte verteilt hatten: http://youtu.be/mTpOeScdx1E


Bitterböse Satire sorgt für Diskussionen

In Kalkar und den Nachbarorten sorgt eine bitterböse Satire in diesen Tagen für Diskussionen. Dort wurde ein nachgemachter Brief der Bundeswehr in zahlreiche Haushalte verteilt, der einen Abenteuer-Besuch in der Kaserne anbietet. Teilnehmer könnten wie im Videospiel einen Drohnenangriff steuern und zum erfolgreichen - tödlichen - Ende führen. Zeitungen und der WDR berichteten darüber, ein empörter Bürger stellte sogar Strafanzeige wegen "Verunglimpfung des Staates". Dabei hatte der anonyme Briefschreiber doch nur zu Ende gedacht, was die Bundeswehr mit ihrer auf den Abenteureffekt abzielenden Werbung bereits angefangen hat. 

RP: Falscher Flyer verhöhnt die Bundeswehr

Kurier am Sonntag: Krieg als Freizeitspaß?


Bundeswehr und NATO: Krieg beginnt im Rheinland!

Demo am 3. Oktober in Kalkar

"Bereits im letzten Jahr demonstrierten Friedensbewegte von Rhein und Ruhr in Kalkar am Niederrhein gegen die Kommandoeinrichtungen von Bundeswehr und NATO. Damit sorgte die Friedensbewegung für Aufregung bei der Bundeswehr und in der Politik.Kalkar

Trotzdem bauen Bundeswehrführung und NATO auch 2013 die Standorte Kalkar und Uedem weiter zu Führungszentralen für Luftkriegsoperationen aus. Seit dem 1. Juli 2013 gibt es dort das Zentrum Luftoperationen. Kommunikation, präzise Navigation, die Gewinnung digitaler Geländedaten und der gesicherte Zugang zum Weltraum sind für den Einsatz moderner Waffensysteme von entscheidender Bedeutung. Auch für den Einsatz von Kampfdrohnen dürfte das Zentrum Luftoperationen zukünftig wichtig sein." So beginnt der Aufruf zur diesjährigen Demonstration gegen die Kommandozentrale von Bundeswehr und NATO in Kalkar am Niederrhein. (Vollständige Aufruf mit Unterstützern)

Hier der Flyer

Aus mehreren Orten fahren Busse zur Protestaktion nach Kalkar:


  • Dortmund: 09:00 Uhr Busbahnhof, Bochum: 9:30 Uhr, Fernbusbahnhof und Essen:10:00 Uhr Busbahnhof .  Rückfahrt 15:30 Uhr. Anmeldung: 0231 / 818032 (DFG-VK) oder 0171 / 5719 486 (DoFriFo) oder 0201 / 425 620 Bernhard Trautvetter (Essener FF) . Fahrpreis 10,- Euro, erm. 5,-
  • Duisburg:  9:00 Uhr Busbahnhof, OB Hbf 9:30 Uhr, WES Hbf 10:00 Uhr. Rückfahrt 16:00 Uhr.
    Anmeldung: 0203 / 376566 oder 7391298 oder mail an kreisverband@dielinke-du.de
  • Düsseldorf: Anmeldung: mail an IreneLang@t-online.de
  • Mit ÖPNV: Um 10:10 mit der Nordwestbahn ab Duisburg Hbf nach Xanten, dann um 11:02 mit dem Bus 44 Richtung Kleve bis Kalkar Markt 




Kalkar-Protest 2012:

Demo gegen NATO-Kommandozentrale in Kalkar trotzt dem schlechten Wetter

Aller Anfang ist schwer. Zur ersten Demonstration gegen die NATO-Kommandozentrale am 3. Oktober in Kalkar hattendemo sich ca. 150 Demonstranten auf den Weg an den Niederrhein gemacht. Darunter waren auch Aktive der DFG-VK aus Dortmund, Bochum, Essen, Oberhausen, Köln, Düsseldorf und Krefeld. Obwohl die Bundeswehr in Kalkar und Umgebung einen guten Stand hat, waren auch eine ganze Anzahl Demonstranten aus der Umgebung mit dabei. Und so wurden die Friedensbewegten von Roman Reisch von attac Niederrhein auf dem Marktplatz in Kalkar willkommen geheißen. Bei andauerndem Regen hörten die TeilnehmerInnen dann die Rede von Reiner Braun von IALANA aus Berlin, der auf die bedrohliche Rolle der NATO einging und auch auf den noch immer andauernden Krieg in Afghanistan verwies. demo

Musikalisch wurde die Auftaktkundgebung von Dusty Stony und seiner Band unterstützt, die rockige und auch nachdenkliche politische Lieder vortrugen.




Dann ging es im Demonstrationszug zur nur wenige Kilometer vom Ortskern entfernten Kaserne. Hier vor dem an diesem Tag geschlossenen Haupttor beschrieb Ulrich Sander von der VVN-BdA die Aufgabe der NATO-Kommandozentrale in Kalkar/Uedem, die für die Steuerung der NATO-Luftstreitkräfte bei Kriegseinsätzen nördlich der Alpen bis an die Grenze zu Weißrussland und der Ukraine zuständig ist. Cecil von "Bundeswehr wegtreten" verwies auf andere Aktionen gegen Kriegsvorbereitungen wie das Antimilitaristische Camp beim Gefechtsübungszentrum in der Altmark im September. Krieg beginnt hier und Krieg kann hier gestoppt werden, so ihre Aussage.

 demo

Die Veranstalter waren mit der Veranstaltung als Startpunkt von Protesten an diesem Ort rundum zufrieden - vom Wetter einmal abgesehen. Doch Reiner Braun verwies in seiner Rede in die Zukunft: Kalkar könne zum Symbol des Widerstandes gegen die NATO-Kriegspläne in NRW werden. Beim nächsten Mal würde man mit mehr TeilnehmerInnen wiederkommen! Vielleicht kommen dann auch noch mehr Kalkarer Bürger über die Tatsache ins Grübeln, dass die Soldaten in der Kaserne sich im "Ernstfall" in vorhandene Bunker zurückziehen, während die Bevölkerung einem gegnerischen Raktenangriff schutzlos ausgeliefert wäre.


WDR-Bericht Aktuelle Stunde am 3.10. 



Rede von Reiner Braun, Geschäftsführer von IALANA:
 


Hier das Video der Rede von Cecile von "Bundeswehr wegtreten"

Hier das Video mit der Rede von Uli Sander (VVN-BdA)
Schriftlich findet man die komplette Rede unter  http://www.nrw.vvn-bda.de/texte/1005_kalkar.htm


NATO plant den Krieg von deutschem Boden aus - Demo am 3. Oktober in Kalkar

Bundeswehrführung und NATO haben in Kalkar - ohne viel Aufsehen zu erregen - Führungszentralen
für Luftkriegsoperationen eingerichtet. Die Bundeswehr unterhält die „Führungszentrale Nationale
Luftverteidigung“, die NATO seit 2006 das „Combined Air Operations Centre (CAOC)“. Zudem kann in
diesem Jahr turnusmäßig die Schnelle Eingreiftruppe der NATO in aller Welt von der von-Seydlitz-
Kaserne in Kalkar aus kommandiert werden. Das wären Militäreinsätze, die auch unser Land zum
Kriegsschauplatz machen würden.
Von Kalkar/Uedem aus wird ständig der Luftraum nördlich der Alpen observiert und von hier kann
auch kriegerisch operiert werden. Das CAOC dort plant, führt und koordiniert Luftoperationen der NATO nördlich der Alpen. Das CAOC für den südlichen Bereich in Italien steuerte im letzten Jahr die NATO-Einsätze in Libyen - mit Beteiligung deutscher Soldaten und ohne Information der Öffentlichkeit! Die Besetzung der Kommandozentrale ist international. Das bedeutet, dass im
Kriegsfall keine Nation aussteigen kann, auch wenn das Parlament des jeweiligen Landes dem Kriegseinsatz nicht zustimmt. Der schleichenden Unterwanderung der Entscheidungsgewalt des
Bundestages über Krieg und Frieden wird durch solche und andere Einrichtungen der NATO Tür und Tor geöffnet.
Am 3. Oktober will die Friedensbewegung an Rhein und Ruhr gegen diese bedrohliche Entwicklung protestieren. Sie fordert die Schließung des NATO-Luftwaffen-Führungshauptquartiers in Kalkar und
ein Konversionsprogramm für den Standort.

Hier der Flyer zur Demo

Busabfahrten:
Abfahrt Dortmund Busbahnhof (neu Nordseite des HBF) um 8:50 Uhr.

Abfahrt Bochum Busbahnhof: 9:30 Uhr
Abfahrt Essen Busbahnhof: 10:00 Uhr
Der Fahrpreis beträgt: 10.- Euro ermäßigt 5,-

Anmeldungen für den Bus ab Dortmund: DFG-VK NRW 0231-818032, e mail: dfg-vk.nrw@t-online.de
oder: Willi Hoffmeister, 0171-5719486, e-mail: willi.hoffmeister@gmx.de

weitere Busse aus Köln und Duisburg, siehe Flyer