"Der Krieg ist ein Verbrechen an der Menschheit. Ich bin daher entschlossen, keine Art von Krieg zu unterstützen und an der Beseitigung aller Kriegsursachen mitzuarbeiten"


Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen

Die Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen ist ein Zusammenschluß von Menschen,
* die Krieg prinzipiell ablehnen,
* sich gegen Militär und Rüstung engagieren,
* sich für zivile Methoden der Konfliktbearbeitung einsetzen und
* an der Beseitigung der Ursachen von Kriegen arbeiten.
mehr...



Aktiv werden: 

 

Infobus auf Tour durch NRW

Kurz vor den Sommerfernien ist der neue BustourInfobus der DFG-VK auf Tour durch NRW. Mit Aktionssets und Infomaterial macht er Station für Infoaktionen und Veranstaltungen. Unterstüzung ist gerne gesehen. Termine und Orte hier...

 
Friedensfahrradtour NRW 2017
Und auch in diesem Jahr sind wir wieder unterwegs: fftAuf Achse für Frieden und Abrüstung, vom 5. August bis zum 12. August 2017. Diesmal geht es von Köln über Düsseldorf (dem Sitz von Rheinmetall), Münster (Standort der Schnellen Eingreiftruppe der NATO) nach Bielefeld (Hauptquartier der britischen Rheinarmee). Eine Woche zusammen radfahren, politisch aktiv sein und Freizeit genießen
mehr ......


Rückschau:


Kein Tag der Bundeswehr! - Aktionen in Aachen und anderswo

Am 10. Juni 17 versuchte sich die Bundeswehr durch den "Tag der Bundeswehr" mit Militärshows, Tag der offenen Türen, Karriereversprechen etc. in der Öffentlichkeit selbst zu inszenieren; diesmal u. a. auch in der Lützow-Kaserne am Standort Aachen. Wir werden dort sein, mit einer Protest-Mahnwache ab 10 uhr. Kommt und unterstützt uns!tdbw

Nicht nur mit der von externen PR-Profis produzierten "Mach, was wirklich zählt"-Kampagne und der ein Jahr späterbonn16 durch YouTube präsentierten Bundeswehr-Soap "Die Rekruten" versucht die Armee vor Menschen fzu ködern. Während mit Karriere, Kameradschaft und Abenteuer vor allem junge Menschen (und gegen eindeutige UN- Stellungnahmen auch verstärkt Minderjährige) angesprochen wurden, blieben die Gefahren des Soldatenberufs und die politisch-strategischen Hintergründe für den Bestand und die Einsätze des Militärs in Kriegen auf der ganzen Welt weitgehend ausgeblendet.. Bilder und Video von dem Protest ...



Ostermarsch 2017: 

"Tagtäglich werden uns Bilder von Kriegen in aller titelWelt gezeigt – und man will uns glauben machen, dass unsere Welt durch noch mehr Militär, durch noch mehr Krieg sicher werden soll. Das vertritt auch die Regierung unseres Landes, wenn sie den Rüstungsetat in den nächsten Jahren nahezu verdoppeln will und Auslandseinsätze der Bundeswehr in aktuell 15 Staaten zu verantworten hat, u.a. in Syrien, in Mali, in Afghanistan und bald in Litauen. Die EU, immerhin Friedensnobelpreisträger, soll unter Führung Deutschlands und Frankreichs ebenfalls aufrüsten. Unser Land wird zu einem Aufmarschgebiet im Konflikt mit Russland.
Uns aber machen die Kriegsbilder aus aller Welt immer wieder deutlich, dass tagtäglich unsere Mitmenschen, die gerne in Frieden gelebt hätten, ermordet werden, auch durch deutsche Waffen."
So beginnt der diesjährige Aufruf zum Ostermarsch Rhein/Ruhr. Er steht unter dem Motto: Nein zu Krieg und Terror! Nein zur weiteren Aufrüstung Deutschlands und der EU! Wir brauchen eine neue Politik!

Videos und mehr ....


Fachtagung "Zivile Lösungen in Syrien", 27.11.2016, Köln

Nach dem Scheitern des Waffenstillstands vom September droht in Syrien eine weitere Eskalation des Krieges. Schon Mitte 2014 ging die UNO von 250.000 Opfern aus, inzwischen sprechen andere Quellen von mehr als 400.000 Toten. Mehr als 11 Millionen Syrer sind auf der Flucht. titerlZahlreiche Städte und Dörfer sind zerstört und es gibt nicht wenige Beobachter, die keine Zukunft für einen einheitlichen Staat Syrien mehr sehen.

Vor diesem Hintergrund wird zwar von vielen Seiten in unserem Land immer wieder das Ende des Krieges gefordert, der Einsatz der Bundeswehr in diesem Krieg aber viel zu selten in Frage gestellt. Im November soll nun das Mandat für den Einsatz verlängert und sogar vom Umfang her ausgeweitet werden. Dabei hat bereits der Afghanistan Krieg gezeigt und zeigt es bis heute, dass Waffengewalt Konflikte nicht lösen kann. Stattdessen sind zivile Lösungsansätze gefragt. Aber gibt es überhaupt noch zivilgesellschaftliche Akteure, die für eine Friedenslösung und einen Neuaufbau Syriens zur Verfügung stehen? Oder gibt es nur Kämpfer, die doch gewaltsam zum Frieden gezwungen werden müssen? Welche zivilen Instrumente können eingesetzt werden und welche Rolle könnte Deutschland dabei spielen?

Darum ging es bei unserer Tagung mit Elise Kopper und Prof. Dr. Werner Ruf . Bericht und Video-Mitschnitt hier.....